Veröffentlichungen

Animierte Foto-präsentationen

Video | Prominente in Krefeld 1961 - 1970

Video | Winterimpressionen 50er + 60er-Jahre

Video | Weihnachtsimpressionen 1954 - 1970

Im Medienportal LokalKlick Rhein-Ruhr erscheint seit Anfang 2019 eine wöchentliche Rubrik "Krefeld s/w-Impressionen".

77 | Verkehrsknotenpunkt Ostwall

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto zeigt den verkehrsträchtigen Kreuzungsbereich Ostwall/Ecke Rheinstraße. Dort befindet sich auch der Haltestellen- und Umsteigebereich für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr. Im linken vorderen Bildbereich befand sich hinter den Straßenbahnen der beliebte

Schülertreff „UdU“ (Unter der Uhr). Im hinteren Bereich steht auf linken Seite des Ostwalls das renommierte Hotel „Krefelder Hof“. Das Traditionshaus wurde 1968 abgerissen, um dort das Warenhaus Horten zu errichten; heute befindet sich dort unter anderem die Textilkette Primark (10.10.1961). 

76 | Abschlußkonzert im Stadtgarten

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto aus dem Jahr 1962 zeigt das letzte Konzert zum Ausklang der Außensaison im Musikpavillon im Krefelder Stadtgarten. Am 1. Mai 2019 feierte der 

Krefelder Stadtgarten sein 140. Jubiläum. Zuvor diente das Gelände nach dem Baujahr 1814 als erste kommunale Friedhofsanlage Krefelds. Die letzte Bestattung war im Jahr 1867. Am 1. Mai 1879 genehmigte die Stadtverordnetenversammlung den Umbau zur öffentlichen Parkanlage. Mit rund 4,4 Hektar zählt der 

Stadtgarten zu den größten Grünanlagen mitten in der Stadt zwischen der verkehrsträchtigen St.-Anton-Straße 

und dem Nordwall. 2014 wurde er nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. (Quelle: „Stadtgarten Krefeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-267817),

(Foto: 01.10.1962).

75 | Polizei mit neuem Fuhrpark

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto zeigt die Präsentation der neuen Polizeiwagen im Oktober 1959.

Ort des Geschehens ist an der Girmesgath – im Hintergrund ist das Firmengebäude der VERSEIDAG zu sehen und auf der rechten Bildhälfte sichtbar sind Teile der ehemaligen Husarenkaserne - teils noch mit Kriegsspuren an der Fassade. Heute ist dort der Unternehmenssitz des Gesundheitszentrums salvea (18.10.1959).


74 | Start frei zur Stadtmeisterschaft

Apropos, Krefelder Stadthistorie – zum großen Rennsportereignis trafen sich junge und alte Modellbahn-Enthusiasten: Im Kaufhof wurden über Jahre hinweg die Carrera-Stadtmeisterschaften ausgetragen. Die beliebte Modellrennbahn war ein wahrer Publikumsmagnet (September 1967).


73 | Neue Hauptgeschäfts-stelle der Sparkasse Krefeld

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto zeigt die imposante Kundenhalle der neuen Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Krefeld an der St. Anton-Straße/Ecke Friedrichstraße in der Innenstadt. Die Sparkasse Krefeld eröffnete den Neubau Anfang Dezember 1962. Architekt war Professor Hanns Dustmann – der gesamte Gebäudekomplex wurde vor einigen Jahren abgerissen. Im heutigen Neubau befinden sich neben der Sparkasse diverse Dienstleister, ein großes Lebensmittelgeschäft,
Gastronomie, eine Apotheke und ein Parkhaus (18.09.1962).

72| Udo Jürgens erfreut Kinderherzen

Apropos, Krefelder Stadthistorie – über einen prominenten Besucher freuten sich die Kinder und Angestellten gleichermaßen: Im September 1968 besuchte der erfolgreiche Komponist, Pianist und Sänger das Kinderheim Bruck- hausen. Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern war Udo Jürgens einer der kommerziell erfolgreichsten Unterhaltungs-musiker im deutschen Sprachraum. Rund eineinhalb Jahre später gab der Künstler im Januar 1970 ein Live-Konzert in der Krefelder Niederrheinhalle (30.09.1968).

71| BRAVO-Promotion-Tour

Apropos, Krefelder Stadthistorie – die Jugendzeitschrift „BRAVO“ war im August 1969 auf Promotion-Tour. Geworben wurde für die  Modemesse „Teenage fair `69“, die von Afri-Cola-Werbeberater Charles Wilp als erste Junge-Leute-Messe in Deutschland entwickelt wurde.  Teens und Twens sollten in Düsseldorfs Messehallen neun Tage lang durch geballte Beat- und Pop-Atmosphäre planmäßig "enthemmt" (Wilp) werden. Modehäuser, Banken, Automobil-fabrikanten und Getränkehersteller haben -- von psychedelischen Lichtspielen bis zu Mondschein-Feten und von Schlagerstar Roy Black bis Alt-Rennfahrer Juan Fangio -- alle und alles aufgeboten, um das Jungvolk in einen dauerhaften Konsum-Rausch zu versetzen. Das Pressefoto entstand beim Stopp in Höhe Friedrichstraße/Sankt-Anton-Straße vor dem Eingang der Sparkasse Krefeld (15.08.1969).

70| Bronze bei der Leichtathletik-EM

Apropos, Krefelder Stadthistorie – am 20. und 22. August 1958 wurden im Stockholmer Olympiastadion die Leichtathletik-Europameisterschaften ausgetragen. Das Pressefoto zeigt die frischgebackene Gewinnerin der Bronze-Medaille im Diskuswurf, Kriemhild Hausmann (spätere Kriemhild Limberg), bei ihrer Triumphfahrt vom Hauptbahnhof über den Ostwall zum Krefelder Rathaus. Dort fand ihr zu Ehren ein großer Empfang mit den Stadtspitzen und Vereinsvertretern vom KTSV 1855 sowie mit hunderten Fans statt (25.08.1958).

69| Bauarbeiten an der Rheinstraße 

Apropos, Krefelder Stadthistorie – vor 50 Jahren wurden auf der Rheinstraße zwischen Königstraße und Ostwall Straßenbau-Maßnahmen durchgeführt. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, wurde dabei auch eine gewichtige Metallkugel zur Bodenverdichtung eingesetzt. Deutlich zu sehen ist das typische Wabenmuster, das über Jahrzehnte die Fassade vom Warenhaus Horten geprägt hat. Mittig auf der Fahrbahn liegt zudem eine Haltestelle, da der Bahnverkehr damals noch vom Ostwall über die Rheinstraße bis in die Friedrichstraße führte; weiter im Hintergrund links erkennt man Krefelds Wahrzeichen – die Dionysiuskirche (13.08.1970).

68| Ausritt im Nordbahnhof 

Apropos, Krefelder Stadthistorie, einen ungewöhnlichen Gast empfing Gastronom Manfred Heinzen in der

Traditionsgaststätte „Nordbahnhof“ am Oranierring. Anwesende Kinder nutzten die seltene Gelegenheit zu einem kleinen Ausritt à la Pippi Langstrumpf durch die Schankräume. Das Pferd wurde schließlich mit Leckerchen belohnt. Der „Nordbahnhof“ zählt auch heute noch zu den beliebtesten Gaststätten in Krefeld und

wird von der Familie Furth geführt (07.08.1969).

67| Willy Brandt in Krefeld 

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto aus dem August 1969 zeigt Willy Brandt bei einem Empfang im Krefelder Hof.

Zuvor hatte er eine Rede vor dem Rathaus am Von-der-Leyen-Platz gehalten. Brandt, damals noch Außenminister und Vize-Kanzler

unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger (CDU), wurde kurz darauf bei der Bundestagswahl am 21. Oktober 1969 zum 4. Bundeskanzler in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Sein Stellvertreter und neuer Außenminister wurde Walter Scheel (FDP). Nach dem Juni 1961 war es Brandts 2. Besuch in Krefeld. Als Bundeskanzler besuchte er die Samt- und Seidenstadt dann ein 3. Mal im März 1970 (27.08.1969).

66| Radrennen Kaiser-Wilhelm-Park 

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto vom Juli 1964 zeigt ein sogenanntes Steherrennen auf der ehemaligen Radsportanlage im Kaiser-Wilhelm-Park. Die Radrennsportler fahren dabei aus eigener Muskelkraft direkt hinter einem Motorrad mit dem sie nicht verbunden sind. Um möglichst viel Windschatten zu erzeugen, stehen die Motorradfahrer während des kompletten Rennens auf den Fußrasten. Der Bau der Anlage des Kaiser-Wilhelm-Parks wurde von der Stadt anlässlich des Regierungs-jubiläums von Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1913 begonnen. 

Neben der Bezirkssportanlage ist heute eine große Rasenfläche, eingefasst von altem Baumbestand, für die Bürger nutzbar (26.07.1964).

65| Volle Läden beim SSV  

Apropos, Krefelder Stadthistorie, damals war der Sommer-Schluss-Verkauf – kurz „SSV“ genannt – noch ein Ereignis, wo die Menschen in Scharen in die Geschäfte strömten – auf der Jagd nach besonders günstigen Schnäppchen. Das Pressefoto aus dem Juli 1964 zeigt eine typische Szene im Kaufhof am Neumarkt (26.07.1964).

64| Besuch bei den `Flupis`  

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto aus dem Jahr 1964 zeigt den Besuch englischer Kadetten bei den Flußpionieren (kurz `Flupis` genannt), die mit ihren Booten im Hafenbecken am Rhein stationiert waren. Das sogenannte Kommando Territoriale Verteidigung stellt ab 01.06.1959 in Krefeld-Uerdingen, Rheinhafen, die Flusspionierkompanie 732 auf. Die Einheit erhielt die volle Friedensstärke von 263 Soldaten. Im Verlaufe der Jahre erlebte diese Einheit mehrere Strukturwandel und wurde hierdurch zweimal umbenannt: 1973 in Flusspionierkompanie 832 und 1980 in Flusspionierkompanie 801. Im Jahr 1989 wurde sie aufgelöst.

63| Straßenbahn entgleist  

Apropos, Krefelder Stadthistorie – für großes Aufsehen und Verkehrsbehinderungen sorgte ein Unfall in der Innenstadt. Eine Straßenbahn war im Kreuzungsbereich Rheinstraße/Ecke Philadelphiastraße in der Kurve entgleist. Mit einem Kran wurde versucht, die Bahn wieder auf die Schienen zu heben (04.07.1965).

62| Endlich Sommerferien!  

 Apropos, Krefelder Stadthistorie – pünktlich zum Start in die Sommerferien versammelten sich hunderte Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Eltern vor dem Krefelder Rathaus auf dem Von-der-Leyen-Platz. Dort warteten die Busse, um die Kinder und Jugendlichen ins Ferienlager zu fahren (26.06.1959).

61| "Pack die Badehose ein"  

 Apropos, Krefelder Stadthistorie – ungetrübter Badespaß zum Start in den Sommer vor 59 Jahren: Das Sommer- und Naturfreibad Neptun am Mühlenfeld war schon damals ein beliebtes Ausflugsziel. Die großzügigen Liegewiesen rund um den See laden auch heute ein zu ent-spannenden Sonnenbädern. Ein großer alter Baumbestand sorgt an heißen Tagen für wohltuenden Schatten und für das leibliche Wohl die Gastronomie vor Ort mit großer Terrasse zum Chillen. Der Schwimmverein SV Neptun e.V. bietet zudem zahlreiche Aktivitäten rund um den Wassersport an (20.06.1961). 

60| Zirkus Krone - Manege frei

Apropos, Krefelder Stadthistorie, einen außergewöhnlichen Besuch verzeichnete das Warenhaus Horten im Juni 1970. Der Zirkus Krone gastierte zu der Zeit auf dem Sprödentalplatz. Zirkusdirektorin Frieda Sembach-Krone nutzte die stark frequentierte Innenstadt für eine Promotion-Aktion. Links im Bild zu sehen die Pressefotografen Rudolf Brass und Axel Gayk und im rechten Bildbereich der stadtbekannte Gastronom Willy Pins - kurz `Wipi` genannt (05.06.1970).

59| Vogelperspektive  

Apropos, Krefelder Stadthistorie – im Juni 1968 gab es eine Luftwaffenausstellung auf dem Sprödentalplatz. Im Rahmen dieser Veran-staltung wurden Hubschrauberrundflüge durchgeführt. Beim Presserundflug entstand dieses Foto, das den Von-der-Leyen-Platz

mit dem Krefelder Rathaus zeigt. Der Platz ist vollgestellt mit Autos, da er zu der Zeit noch als Parkraum diente. Heute ist der Platz eine Freifläche, die zu beiden Seiten mit Gebäuden (u.a. der Sitz der Volkshochschule/VHS) flankiert ist. In der linken unteren Bildecke ist das Dach des ehemaligen Papst-Johannes-Hauses zu sehen, wo nun die neue Zentrale der Volksbank Krefeld steht (14.06.1968).

58| Sprödentalkirmes startet 

Apropos, Krefelder Stadthistorie – „Kommen Sie, schauen Sie …“, damals wie heute zog der Kirmesrummel die Aufmerksamkeit und das Interesse der Kinder auf sich. Hier begutachtet der Junge neugierig den Aufbau des Flieger- karussells. Das Pressefoto entstand auf dem Sprödentalplatz, wo traditionell die Schausteller immer zur Frühjahrs- und Herbstkirmes ihre Fahrgeschäfte, Los- und Schlemmerbuden auf- bauen (10.05.1960).  

57| Vatertag auf Tour 

Apropos, Krefelder Stadthistorie – der Feiertag Christi Himmelfahrt wurde bereits vor 50 Jahren ebenso als Vatertag gefeiert.

Das Pressefoto vom 7. Mai 1970 zeigt stellvertretend den Kegelklub „Note Schwämmkes“, der mit Bollerwagen voller Proviant durch Bockum zieht – im Hintergrund ist das Café Exquisit an der Uerdinger Straße zu erkennen (07.05.1970). 

56| Obus letzte Fahrt 

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto aus dem Jahr 1964 dokumentiert die letzte Fahrt des Oberleitungsbusses, der als Ergänzung zum übrigen Angebots des Öffentlichen-Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) seit dem 3. Dezember 1949 eingesetzt und durch die damalige Krefelder Verkehrs-AG betrieben wurde. Der Oberleitungsbus verkehrte auf einer einzigen 4,13 Kilometer langen Strecke vom Hauptbahnhof über die Breite Straße, die Marktstraße und die Forstwaldstraße zum Bahnübergang in Benrad. Die auf dieser Route eingesetzte Obus-Linie 19 ersetzte die stark nachgefragte Omnibuslinie S. Die Betriebs-spannung betrug 650 Volt (30.05.1964). 

55| Vogelperspektive Westbezirk 

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – im Gegensatz zu heute sind auf der Luftaufnahme von 1965 noch viele Freiflächen zu erkennen.

Das Pressefoto entstand im Rahmen eines Rundflugs anlässlich eines Flugtages auf dem Egelsberg. Im Vordergrund steht der Gebäudekomplex der VERSEIDAG AG (ursprünglich Vereinigte Seidenweberei Aktiengesellschaft, kurz VerSeidAG) am Konrad-Adenauer-Platz. Quer diagonal verläuft die Girmesgath und kreuzt sich in der linken Bildhälfte mit der Westparkstraße. Bildmittig liegt das Berufskolleg Vera Beckers und angrenzend die ehemalige Husarenkaserne (und heutiges salvea-Gesundheitszentrum). Dazu gehört auch das historische Offiziers-Casino ganz links unten in der Ecke des Bildes (30.05.1965). 

54| Vogelperspektive auf Krefeld 

Apropos,  Krefelder Stadthistorie -  diese ungewöhnliche Vogelperspektive mit Blickrichtung in den Westen war vor 52 Jahren nur vom Turm der Dionysius-Kirche möglich. Am Horizont ist in der Bildmitte der damalige Gaskessel zu erkennen. Auf dem Gelände steht heute das Verwaltungsgebäude der SWK Stadtwerke Krefeld AG. Ganz rechts im Bild erkennbar ist der Wasserturm an der Gutenbergstraße, der heute noch vorhanden ist (09.05.1968).

53| Radrennen bei Rhenania

 Apropos, Krefelder Stadthistorie – ein für heutige Zeiten unvorstellbares Bild. Hunderte Menschen stehen dicht gedrängt am Straßen-rand und schauen begeistert dem Radrennen zu, das fast auf den Tag vor 60 Jahren stattfand. Die Strecke führte über die Obergath direkt am Betriebsgelände der damaligen Brauerei Rhenania (heute Brauerei Königshof) vorbei (27.04.1960). 

52| Wasser marsch am Ostwall

Apropos, Krefelder Perspektiven – passend zum damaligen Frühlingswetter wurde der Springbrunnen auf dem Ostwall wieder in Betrieb genommen. Die Blickachse zeigt von Nord nach Süd den Kreuzungsbereich Ostwall/Ecke Rheinstraße. Dort, wo der Kiosk zu sehen ist, befindet sich heute der überdachte Haltestellenbereich.

Und direkt rechts wäre der Gebäudekomplex u.a. mit der Mode-marke Primark (17.04.1968). 

51| Außengastronomie öffnet

Apropos, Krefelder Perspektiven – vor 60 Jahren war das Wetter ebenso frühlingshaft – nur da konnten die Menschen noch entspannt in der Außengastronomie am Ostwall sitzen und die wärmenden Sonnenstrahlen genießen. In Blickrichtung schaut man auf den Kreuzungsbereich Ostwall/Ecke Rheinstraße. Damals befand sich ein Kiosk im unmittelbaren Haltestellenbereich der Straßenbahnen. Dahinter liegen Gebäudetrümmer. Die hinterste Häuserfront an der St.-Anton-Straße ist deutlich sichtbar, da das ehemalige Gebäude vom „Gesellschaft Verein“ ebenfalls im Krieg zerstört wurde. An dieser Stelle sollte später das heute noch vorhandene Hamburg-Mannheimer-Haus entstehen (19.04.1960). 

50| Langzeitparkuhren betriebsbereit

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto zeigt den Petersplatz hinter dem Kaufhof, ein großflächiger Parkplatz, den es auch heute noch gibt. Im April 1964 wurden dort erstmals soge-nannte Langzeitparkuhren aufgestellt. Viele Jahrzehnte dienten diese Uhren als analoge Parkwächter, die mit Münzen gefüttert werden mussten und an jeder Parkbucht aufgestellt waren. Dieses Konstrukt wurde sukzessive in vielen Straßenbereichen übernommen (17.04.1964).

49| Blick von oben auf Sanierungsgebiet

Apropos, Krefelder Perspektiven – der Blick von oben nach Osten zeigt mittig den Theaterplatz, der 1970 noch als großflächiger Parkraum genutzt werden konnte. Dahinter verläuft der Ostwall, und am linken Bildrand ist das Theater zu erkennen. Wo zwei Jahre zuvor noch das renommierte Hotel „Krefelder Hof“ stand, steht nun rechts im Bild das Warenhaus Horten, dass im Folgemonat April eröffnet wurde. Die große Anzahl an Bauwagen auf dem Parkplatz

zeugen von der Großbaustelle. Weitere großflächige Sanierungen und Umgestaltungen sollten folgen – so der Bau des Seidenweber- hauses auf dem Theaterplatz (03.03.1970). 

48| Trümmergrundstücke in der Stadt

Apropos, Krefelder Perspektiven – aus heutiger Sicht nicht wiederzuerkennen: Der Bereich Ostwall/Ecke Rheinstraße 

war vor 62 Jahren noch sehr geprägt von den Kriegsschäden. Wo heute das Hamburg-Mannheimer-Haus steht, sah man damals auf eine Trümmerlandschaft mit Blick auf das ehemalige Gebäude der „Gesellschaft Verein“. Hinten links befindet sich die St.-Anton-Straße und im rechten Bildwinkel die Rheinstraße (08.03.1958). 

47| Großbaustelle Bahnhofsvorplatz

Apropos, Krefelder Perspektiven – das 50 Jahre alte Pressefoto zeigt eine von drei Großbaustellen, die vor 50 Jahren insgesamt drei Unterführungen für Fußgänger unter den Straßendecken erschlossen: Hier der Bereich am Ostwall vor dem Hauptbahnhof, wo im finalen Stadium die neuen Schienen und Weichen für die Straßenbahnen verlegt wurden. Zwei weitere Fußgängerunter-führungen gab es auf dem Ostwall an der Rheinstraße und weiter an der Kreuzung St-Anton-Straße. Während die Bahnhofsunter-führung bereits Mitte der 90er-Jahre verschlossen wurden, waren die beiden Anderen mit insgesamt 13 Ladenlokalen noch bis 2010 geöffnet und wurden dann ebenfalls versiegelt (19.03.1970). 

46| Rathaus wird weiter saniert

Apropos, Krefelder Perspektiven – wie das Pressefoto vom März 1955 zeigt, sah das Krefelder Rathaus vor 55 Jahren nach vielen Kriegsschäden schon wieder recht passabel aus. Das Stadtschloss, auch Palais von der Leyen genannt, ist das ehemalige Stadtpalais der Seidenweberfamilie von der Leyen. Nach Ihnen ist auch die Adresse benannt: Von-der-Leyen-Platz 1. Das klassizistische Gebäude wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert unter Conrad von 

der Leyen errichtet und im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Nach seinem Wiederaufbau in den 1950er Jahren bildet es heute den Kern des Krefelder Rathauses. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (12.03.1955).

45| Rhein mit hohem Pegelstand

Apropos, Krefelder Perspektiven – im Februar 1961 führte der Rhein reichlich Wasser. Die Uerdinger Promenade war daher ein ideales Ausflugsziel für Spaziergänge, um sich den Stand des Hochwassers anzuschauen. Im Hintergrund befindet sich der Hafen und ein Teil der Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke ist zu erkennen. Sie verbindet den Krefelder Stadtteil Uerdingen mit dem Duisburger Stadtteil Mündelheim. Ihre Länge beträgt insgesamt 860 Meter (21.02.1961).

44| Rosenmontagszug zieht durch Krefeld

Apropos, Krefelder Perspektiven – beim Rosenmontagszug durch die Krefelder Innenstadt waren die Straßen gesäumt von tausenden Karnevalsjecken. Vom Startpunkt Sprödentalplatz kommend über die Uerdinger Straße und Rheinstraße biegt der Narrenwurm hier nach links in den Ostwall ein. Damals konnte man noch auf das Flachdach klettern und von dort den Zug schauen. Einige Zeit später wurde das Gebäude abgerissen, um dann dem Warenhaus Horten Platz zu machen. Horten wurde dann im April 1970 eröffnet. Im Hintergrund erkennt man die Dionysiuskirche (26.02.1968).

43| Großbauprojekt Warenhaus Horten

Apropos, Krefelder Perspektiven – das Pressefoto aus dem Februar 1966 bietet eine seltene und ungewöhnliche Aussicht. Es handelt sich um eine Baustellenbesichtigung des Bockumer Badezentrums, das im Folgejahr eröffnet wurde. Die Abordnung befand sich auf dem Dach. Im Hintergrund erkennt man im dunstigen Umfeld die Kirchturmspitze von St. Gertrudis auf der Uerdinger Straße 627 (Februar 1966).

42| Großbauprojekt Warenhaus Horten

Apropos, Krefelder Perspektiven – das Pressefoto vom Februar 1969 gibt einen Einblick in Krefelds größte Baugrube seiner Zeit zwischen Rheinstraße, Ostwall und Sankt-Anton-Straße. Dort befand sich bis Mitte 1968 der „Krefelder Hof“ – das renommierte Hotel wurde nach 57-jährigen Betrieb abgerissen, um an dieser Stelle das Warenhaus Horten zu errichten. Horten wurde im April 1970 eröffnet. Hinter der Baugrube erkennt man das Stadttheater und links davon den Flachbau der damaligen Stadtbücherei, wo sich heute die Mediothek befindet. Die Sichtachse war zu der Zeit noch frei, da das Seidenweberhaus noch nicht stand. Der Theaterplatz wurde als Parkfläche genutzt (19.02.1969).

41| Über den Dächern von Krefeld

Apropos, Krefelder Perspektiven – vor 50 Jahren war das Wetter winterlicher als momentan. Die Straßen mussten wegen Glatteis gestreut werden. Das Pressefoto zeigt die Rheinstraße mit Blick über den Ostwall auf die Großbaustelle des Warenhauses Horten. Die Eröffnung war im April 1970. Zuvor stand an dieser Stelle das weit über die Stadtgrenzen bekannte Hotel „Krefelder Hof“, dass rund 57 Jahre in Betrieb war. Auf der Rheinstraße selbst sieht man im Vordergrund am Straßenrand einige ehemalige Relikte aus alter Zeit: Parkuhren, die mit Münzen bestückt werden mussten. Am linken Bildrand stehen einige Passanten ganz nah an der Hauswand – sogenannte `Schaulustige`, die die aktuelle Ausgabe der Westdeutschen Zeitung im Schaufenster studieren. Dieses Verlagsangebot existiert heute noch (02.02.1970).

40| Über den Dächern von Krefeld

Apropos, Krefelder Stadthistorie, dieses Pressefoto zeigt die Rheinstraße in Richtung Ostwall zur Weihnachtszeit vor rund 65 Jahren. Aufgenommen wurde diese ungewöhnliche Perspektive vom Turm der Dionysius-Kirche. Die Rheinstraße war zu der Zeit für Autos befahrbar – sie konnten die Dionysius-Kirche komplett umkreisen. Dort, wo die Zebrastreifen sind, bog die Straßenbahn nach links in die Friedrichstraße in Richtung Kreisverkehr am Friedrichplatz ein (Dezember 1954).

39| Parkfläche Theaterplatz

Apropos, Krefelder Stadthistorie – vor 60 Jahren wurde dieses Pressefoto aufgenommen. Es zeigt aus der Perspektive der ehemaligen Stadtbücherei (und heutigen Mediothek) die Fassade vom  Hotel „Krefelder Hof“ an der Sankt-Anton-Straße – damals noch in voller Blütezeit. Der Abriss erfolgte im Herbst 1968, um Platz zu schaffen für das Warenhaus Horten. Der Theaterplatz davor wurde als Parkfläche genutzt. Dort steht aktuell das Seidenweber-haus. Links vom Hotel ist im Hintergrund ein Teil der vom Turm der Friedenkirche zu erkennen – die Sichtachse war seiner Zeit frei. Dazwischen befindet sich heute das sogenannte Hamburg-Mannheimer Haus (21.12.1959).

38| Weihnachtliche Innenstadt

Apropos, Krefelder Stadthistorie – im Dezember Anfang der 60er-Jahre erstrahlte die weihnachtlich geschmückte  und illuminierte Innenstadt wie das Pressefoto veranschaulicht. Zu sehen ist die Rheinstraße mit Blick auf die Dionysius-Kirche. Damals fuhr die Straßenbahn über die Rheinstraße bis zum Kreuzungsbereich Hochstraße/Friedrichstraße, wo sie dann rechts in Richtung Friedrichsplatz abbog. Der Autoverkehr ging weiter bis direkt vor die Kirche, die umfahren werden konnte. 

37| Sinterklaas in Krefeld-Uerdingen

Apropos, Krefelder Historie – das Pressefoto aus dem Jahr 1967 dokumentiert die Ankunft des niederländischen „Sinterklaas“ (Nikolaus) mit seinen „Zwarten Piets“ (Schwarzer Peter). Seit Jahr-zehnten reist der niederländische Nikolaus traditionell mit dem Schiff an und wird am Rheinufer in Krefeld-Uerdingen von unzäh-ligen Menschen empfangen. Seine Gefolgschaft verteilt dann Süßigkeiten an die Kinder (Dezember 1967).

36| Neubau Tivoli-Haus

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto dokumentiert den Neubau des Tivolihauses auf der Rheinstraße – davor zu sehen ist der Kreuzungsbereich Ostwall/Ecke Rheinstraße. Der ganze Ge-bäudekomplex befand sich zu der Zeit im Umbruch. Am rechten Bildrand wurde parallel ein bekanntes Gebäude abgerissen: das Hotel „Krefelder Hof“. Dort sollte das spätere Warenhaus Horten entstehen, das bis an das neugebaute Tivolihaus anschloss; eröffnet wurde das Warenhaus schließlich im April 1970 (04.11.1968).

35 | Großbaustelle Warenhaus Horten

Apropos, Krefelder Stadthistorie – das 50 Jahre alte Pressefoto aus dem Jahr 1969 zeigt die Perspektive vom Hamburg-Mannheimer-Haus auf den Theaterplatz – seiner Zeit noch ohne das Seiden-weberhaus. Auf der damaligen Parkfläche sind zahlreiche Baubuden zu erkennen, die zur Großbaustelle gegenüber gehörten. Dort wurde 1968 das Hotel „Krefelder Hof“ abgerissen, um dort das Warenhaus Horten zu errichten – das Foto zeigt bereits einen Teil der riesigen Baugrube. Oberhalb der Parkfläche erkennt man rechts einen Teil des Stadttheaters und links davon die alte Stadtbücherei. Das Warenhaus Horten wurde schließlich im April 1970 eröffnet (17.01.1969).

34 | Stadtbad Neusser Straße geöffnet

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – im November 1969 präsentierte sich das beliebte Stadtbad Neusser Straße von seiner besten Seite. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten wurde der Schwimmbetrieb in der Innenstadt für Schulen, Sportvereine und alle sonstigen Badegäste wieder eröffnet. Der Bäderbetrieb ist heute längst Vergangenheit. Seit einiger Zeit engagiert sich ein Verein für den Erhalt und die Wiederbelebung des großräumigen 

Komplexes, zu dem auch ein angrenzendes Freibad gehört. Auf der Internetseite des Vereins werden die zahlreichen Aktivitäten, Führungen und weitere Planungen aufgeführt: www.freischwimmer-krefeld.de (Pressefoto Karl Heinz Lengwenings, 14.01.1969).

33 | Abriss Krefelder Hof

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto aus dem November 1968 zeigt die letzte Phase vom Abriss des über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Hotels „Krefelder Hof“ aus der Perspektive vom Ostwall (rechts ist ein Stück vom Theaterplatz – wo heute unter anderem das Seidenweberhaus steht – zu er-kennen). Nach 58-jährigem Betrieb wurde der Betrieb eingestellt. Anschließend begannen die Bauarbeiten für das Warenhaus Horten, das bereits im April 1970 eröffnet werden konnte (11.11.1968).

32 | St. Martinsumzüge

Apropos, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom November 1967 zeigt den großen St.-Martinszug, der hier über die Rheinstraße zieht. Damals beteiligten sich die Schulen an den Umzügen – deutlich zu erkennen einige Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule. Im Hintergrund erkennt man das Eingangsportal der Dionysius-Kirche (November 1967).

31 | Lehrlinge bei Tölke & Fischer 

Apropos, Krefelder Stadtgeschichte – das 60 Jahre alte Pressefoto zeigt im Ausschnitt den Werkstattbereich vom Autohaus Tölke & Fischer an der Gladbacher Straße. Das Unternehmen zählte schon zur damaligen Zeit zu den größeren Anbietern im Automobilbereich. Zu sehen sind Lehrlinge, die an Volkswagen-Modellen Reparaturen ausführen (18.10.1959).

30 | Menschenauflauf bei Losziehung

Apropos, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom Oktober 1959 zeigt einen Menschenauflauf in der Krefelder Innenstadt.

Vor dem Kaufhof haben sich hunderte Menschen versammelt, um die Auslosung des großen Schaufenster-Quiz live mitzuverfolgen.

Begleitet wurde das besondere Ereignis von einer Kapelle (14.10.1959).

29 | Haltestellenbereich Ostwall 2

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto vom Oktober 1954 zeigt diesmal einen Perspektivwechsel. In der vergangenen Woche wurde der Haltestellenbereich am Krefelder Ostwall aus Sicht der Kreissparkasse in Richtung Westen gezeigt. Das heutige Foto ist vom Dachstuhl des Eckhauses Ostwall/Neue Linner Straße in Richtung Kreissparkasse Kempen-Krefeld nach Osten aufge-nommen worden. Noch nicht vorhanden sind Ampeln; der Verkehr wurde damals noch durch Schupos geregelt. Es fehlt auch noch das Hamburg-Mannheimer-Haus im oberen rechten Bildrand. Deutlich zu erkennen ist ein Kiosk am oberen Haltestellenbereich an der Kreuzung Ostwall/Ecke Rheinstraße (Oktober 1954).

28 | Haltestellenbereich Ostwall 1

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto vom Oktober 1954 zeigt den Ostwall mit dem Haltestellenbereich für den Öffentlichen Personennahverkehr. Am linken oberen Bildbereich erkennt man das spätere Funkhaus Kamp - davor wurde an dem Eckhaus Ostwall/Neue LInner Straße ein neuer Dachstuhl installiert. Rechts vorbei geschaut an der Fassade mit der Aufschrift „Foto Knipscher“, würde man heute das Behnisch-Haus an der Lohstraße sehen. Und zur damaligen Zeit hat der VW-Käfer noch eine geteilte Heckscheibe (Oktober 1954).

27 | Deutscher Meister TV Oppum

Apropos, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom September 1968 zeigt die Triumphfahrt der Handball-Mannschaft vom TV Oppum. Sie sind auf dem Weg zum Krefelder Rathaus, wo sowohl auf dem Vorplatz als auch innen ein großer Empfang für die siegreiche Mannschaft stattfand. Der TV Oppum 1894 (TV Krefeld-Oppum 1894) ist ein traditionsreicher Handballverein aus dem Stadtteil Oppum der Stadt Krefeld. Er wurde im Jahre 1894 als Turnverein Oppum gegründet. 1968 wurde der TV Oppum unter Trainer Hans Keiter erstmals Meister der Gruppe Nord der Feldhandball-Bundesliga. Damit stand der TVO zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit im Endspiel um die Deutsche Feldhandball-Meisterschaft. Gegner war die SG Leutershausen, der amtierende Deutsche Hallenhandball-Meister. 

Dieses Endspiel fand im Düsseldorfer Rheinstadion am 8. September 1968 vor rund von 25.000 Zuschauern statt. Zur Halbzeit lag der TV Oppum mit 8:4 im Rückstand, und als dann nach der Pause Leutershausen sogar auf 9:4 erhöhte, sah es so aus als wäre das Spiel bereits entschieden. Letztendlich gewann er doch noch verdient mit 18:16. Es war die dritte Deutsche Handballmeister-schaft, die der TV Oppum in seiner Vereinsgeschichte erringen konnte (September 1968).

26 | Ostwall mit Springbrunnen

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto vom September 1959 zeigt den Kreuzungsbereich Ostwall/Ecke Rheinstraße. Dort, wo das Gebäude mit der Cinzano-Werbung zu erkennen sind, steht heute ein Gebäude, das weitläufig noch als „Hamburg Mannheimer-Haus“ bezeichnet wird. Im Hintergrund ist auf der Rheinstraße das Verlagsgebäude der Westdeutschen Zeitung zu sehen mit der markanten Uhr an der Fassade. Die Aufnahme wurde aus einem Fenster des ehemaligen Hotels „Krefelder Hof“ fotografiert (10.09.1959).

25 | Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke

Apropos, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto zeigt die Uerdinger Rheinbrücke im Jahr 1967. Damals wurde sie wegen Sanierungsarbeiten komplett eingerüstet. Baustart der 860 Meter langen Brücke war 1933 bis sie schließlich 1936 offiziell für den Verkehr freigegeben wurde. Am 4. März 1945 sprengten Truppen der Wehrmacht die Strombrücke, als alliierte Truppen im Rahmen der Operation "Grenade" zum Rhein vorrückten. 1950 wurde der Wieder-aufbau abgeschlossen. Seit 1987 steht sie wegen der „baukünstler-ischen Auffassung der angestrebten Harmonie zwischen Natur und Technik“ unter Denkmalschutz (September 1967).

24 | Stadttheater neue Decke 

Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto vom September 1962 zeigt eine ungewöhnliche Perspektive vom Stadttheater auf ein historisches Gebäude, den „Krefelder Hof“. Zu der Zeit bekam das Theater eine neue Decke. Das egenüberliegende und über die Stadtgrenzen bekannte Hotel am Kreuzungsbereich Sankt-Anton-Straße und Ostwall wurde 58 Jahren betrieben und schließlich im Jahr 1968 abgerissen. Auf der freigewordenen

Fläche entstand das Warenhaus Horten, das 1969 eröffnete (18.09.1962).

23 | Straßenbahnfahrt mit Hindernissen 

Apropós, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom August 1970 zeigt eine ungewöhnliche Perspektive: Damals fuhr eine Straßenbahnlinie noch über den Abschnitt Rheinstraße bis zur Höhe Hochstraße mit Abbiegung in die Friedrichstraße. Hier kommt sie grade aus Richtung Dionysiuskirche über die Rheinstraße und überquert den Ostwall. Der Schulterblick verdeutlicht die

verkehrsträchtige Situation im Kreuzungsbereich (27.08.1970).

22 | Weinfest wird gefeiert 

Apropós, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom August 1964 dokumentiert ein Weinfest, das rund um den Schwanen-brunnen in der Innenstadt gefeiert wurde. Während die Er-wachsenen an den diversen Ständen die Weinangebote probieren, erfrischen sich die Kinder im Schwanenbrunnen, der bis heute dort zu sehen ist (August 1964).

21 | Werbung für Eishockey-WM 1955 

Apropós, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom August 1954 zeigt einen VW-Bus, der als Promotion-Fahrzeug durch die Stadt fuhr. Der Standpunkt ist auf dem Ostwall, wo im Hintergrund das Gebäude der Sparkasse Krefeld und der damaligen Neue Rhein Zeitung (NRZ) zu erkennen ist . Beworben wurde die Eishockey-Weltmeisterschaft, die im Februar und März 1955 in Deutschland ausgetragen wurden. Neben Düsseldorf, Köln und Dortmund fanden auch in Krefeld WM-Spiele statt (August 1954).

20 | Jungfernfahrt neue Bahnlinie 2 

Apropós, Krefelder Stadtgeschichte – das Pressefoto vom August 1970 zeigt die neue Bahnlinie 2, die das Badezentrum Bockum mit eigener Haltestelle anfährt. Zu sehen sind die ersten Fahrgäste und Teile der Fassade vom Badezentrum am hinteren Bildrand. Die Bahnlinie 2 wurde an diesem Tag offiziell von der Krefelder Verkehrs AG eingeweiht und in Betrieb genommen (15.08.1970).

19 | Damenbad Neusser Straße 

Apropós, Krefelder Stadthistorie – das Pressefoto vom August 1967 zeigt die kleiner Schwimmhalle im historischen Stadtbad

Neusser Straße. Zutritt hatten hier nur weibliche Badegäste. Anlass der Berichterstattung war die Wiedereröffnung 

nach Renovierungsarbeiten (27.08.1970). 

18 | Kriegstrümmer in der Innenstadt 

Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto vom Juli 1958 zeigt die Perspektive von der Sankt-Anton-Straße auf den Ostwall, wo das Gebäude „Gesellschaft Verein“ noch ein Trümmergrund-stück ist. Heute befindet sich dort der Gebäudekomplex „Hamburg-Mannheimer-Haus“. Am rechten Bildrand erkennt man noch ein Stück der Fassade vom Hotel „Krefelder Hof“, der 1969 abgerissen wurde. An dieser Stelle wurde anschließend das Warenhaus Horten errichtet (28.07.1958).

17 | 50 Jahre Bürgerverein Stahldorf 

Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto vom Juli 1963 zeigt die Feierlichkeiten zum Jubiläum „50 Jahre Bürgerverein Stahldorf“. Unter anderem gab es eine Kirmes im direkten Umfeld des historischen Wasserturms an der Gladbacher Straße. Rund 11 Jahre später wurde der 50 Meter hohe Turm am 27. April 1974 um 17 Uhr gesprengt – damit ging eine Ära zu Ende, denn der Turm galt auch als Wahrzeichen für den Krefelder Süden. Der Turm musste wegen der Verkehrsplanungen der Verwaltung weichen. Mit dem Ausbau von Ober- und Untergath als Zubringer zur damals neuen Autobahn A 57 wurde für die Kreuzung Gath/Gladbacher-/Heideck-/ Oberschlesien-/Spinnereistraße ein riesiger neuer Verkehrsknoten geplant. Diese Entscheidung gilt bis heute als nicht unumstritten

(26.07.1963).

16 | Krefeld von oben 

Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto wurde aus einen Helikopter gemacht, der im Juli 1958 anlässlich der Eröffnung der Rheinischen Landesausstellung vom Sprödentalplatz aus Rundflüge über die Stadt machte. Aus der ungewöhnlichen Perspektive erkennt man die Radrennbahn im Kaiser-Wilhelm Park – unmittelbar dahinterliegend an der Gleistrasse befindet sich der Nordbahnhof am Oranierring (heutige „Gaststätte Nordbahnhof“ mit Brauerei Schlüffken) . Auf den Gleisen verkehrt heute Krefelds historische Dampflokomotive „Schluff“ (16.07.1958).

15 | Erfrischen Abkühlung im Brunnen

Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto zeigt einen stadtbekannten Brunnen am Bismarckplatz in Krefeld. Der Sommer war damals so heiß, dass Kinder den öffentlichen Brunnen als Plantschbecken nutzen. Sowohl der Brunnen als auch das Gebäude der Deutschen Bank im Hintergrund existieren heute noch, wenngleich die Bank dort nicht mehr ihren Sitz hat (08.07.1970).

14 | Hauptbahnhof Unterführung

Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto aus dem Jahr 1970 zeigt die Großbaustelle am Ostwall direkt vor dem

Krefelder Hauptbahnhof. Ebenso wie an zwei weiteren Stellen am Ostwall (Sankt Anton Straße und Rheinstraße) entstand hier am 

Vorplatz und Eingangsbereich eine Fußgängerunterführung. Der Verkehr verlief später wie gehabt oberirdisch mitsamt dem Öffentlichen Personennahverkehr. Durch die Trennung von Fußgängern und Fahrzeugen sollte eine Verkehrsberuhigung erzielt werden. Mittlerweile sind alle Unterführungen wieder verschlossen (16.07.1970).

13 | Seifenkistenrennen am Hülser Berg

Apropos, Krefelder Zeitgeschehen – auf eine lange Tradition blicken die beliebten Seifenkistenrennen am Hülser Berg zurück. Dieses Pressefoto zeigt ein Seifenkistenrennen im Jahr 1970. Die Strecke ist ideal, da sie bergab durch zahlreiche Kurven führt. Entlang der durch Strohballen gesicherten Rennstrecke standen die Zuschauer und feuerten die jungen Fahrer an. Die Fahrzeuge waren über-wiegend Marke Eigenbau. Der Rennbetrieb findet weiterhin jedes Jahr statt (14.06.1970).

12 | Springbrunnen am Ostwall

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Foto zeigt einen Springbrunnen im Jahr 1959 - angelegt mitten auf dem ehemaligen 

Grünstreifen am Ostwall in Höhe des heutigen Primark-Komplexes (zuvor Horten-/Kaufhof-Haus) und dem gegenüberliegenden

Hamburg-Mannheimer-Haus. An besonders heißen Sommertagen nutzen zahlreiche Jugendliche den Springbrunnen als Plansch-becken und kühlten sich darin ab (5.6.1959).

11 | Rückstau auf der Rheinstraße

Apropos, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressemotiv aus dem Jahr 1968 zeigt eine Verkehrssituation auf der Rheinstraße

kurz vor der Dionysiuskirche. Dort verursachte ein Müllwagen regelmäßig einen Rückstau. Dieses Ereignis wurde sogar zum Thema einer Presse-Reportage. Auf dem Foto sind zudem die Straßenbahnschienen zu erkennen, die damals noch von der Rheinstraße rechts in die Friedrichstraße führten (18.06.1968).

10 | Willy Brandt Rede vor KWM

Apropós, Krefelder Stadtgeschichte – am 30. Juni 1961 besuchte Willy Brandt die Seidenstadt. Er hielt eine Rede direkt am

Eingangsportal des Kaiser-Wilhelm-Museums. Mehrere tausend Menschen versammelten sich auf dem Vorplatz am Westwall.

Im Hintergrund rechts ist die Dionysius-Kirche zu erkennen. Aus dieser Perspektive einzigartig, da durch die Kriegsschäden zu dem Zeitpunkt noch ein Durchblick möglich war (30.06.1961).

9 | Flanier- und Ruhezone Ostwall

Apropos, historische Krefelder Stadtimpressionen – dieses Pressefoto zeigt eine typische Alltagsszene aus dem Jahr 1957 am Ostwall. Der begrünte Bereich zwischen den verkehrsträchtigen Fahrbahnen lud ein zum Flanieren und Verweilen. Während der Mann die Zeitung studiert, schützt sich die Dame mit einem Schirm vor den Sonnenstrahlen (20.05.1957).

8 | Flanier- und Ruhezone Ostwall

Apropós, Wonnemonat Mai – zu den beliebten Anlaufstellen inmitten der Krefelder City zählte das Freibad an der Gerberstraße. Im Jahr 1925 wurde das Freibad eröffnet – ausgestattet mit Spring-brunnen und Säulen mit Emporen wirkte es sehr ansprechend. Es verfügte über zwei Becken, die von der Gerberstraße durch eine unscheinbare Toreinfahrt zugänglich waren. Das größere Becken entsprach sogar den Anforderungen für internationale Wettkämpfe. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Freibad im Oktober 1944 

bei einem Luftangriff von mindestens einer Sprengbombe schwer getroffen und zerstört. Nach Kriegsende wurde das Freibad 1946 zweckmäßig und prunklos wieder hergerichtet. Der Betrieb lief bis zum Jahr 1994. Seitdem liegt das Gelände brach. Das Presse-Foto zeigt die Vorbereitungen für die Saison im Jahr 1970 (02.05.1970).

7 | Platzkonzert im Stadtgarten

Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – am 1. Mai 2019 feierte der Krefelder Stadtgarten sein 140. Jubiläum. Zuvor diente das Gelände nach dem Baujahr 1814 als erste kommunale Friedhofsanlage Krefelds. Die letzte Bestattung war im Jahr 1867. Am 1. Mai 1879 genehmigte die Stadtverordnetenversammlung den Umbau zur öffentlichen Parkanlage. Mit rund 4,4 Hektar zählt der Stadtgarten zu den größten Grünanlagen mitten in der Stadt zwischen der verkehrsträchtigen St.-Anton-Straße und dem Nordwall. 2014 wurde er nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Das Pressefoto aus dem Jahr 1965 zeigt eine typische Szene: Prunkstück und Anlaufstelle war der prächtige Musikpavillon, wo sich die Menschen gern bei Konzerten versammelten (23.05.1965).

6 | Krefeld von oben

Apropós, Rückblick auf Krefelds Stadtgeschichte – das heutige Foto zeigt eine ungewöhnliche Perspektive vom Turm der Dionysius-kirche in Richtung Sankt-Anton-Straße mit Blick auf das Krefelder Rathaus am Von-der-Leyen-Platz mit der Stadtverwaltung. Im un-mittelbaren Vordergrund sieht man das ehemalige Papst-Johannes-Haus, das mittlerweile abgerissen ist - dort befindet sich heute die Zentrale der Volksbank Krefeld. Links im Hintergrund erkennt man den alten Wasserturm an der Gutenbergstraße (09.05.1968).

5 | Start in die Schluff-Saison

Apropós, Wonnemonat Mai – seit 1980 startet traditionell am 1. Mai die Schluff-Saison. Der Schluff – Krefelds historische Dampfeisen-bahn – gehört zu den ältesten Privatbahnen in Deutschland. 1868 wurde die Krefelder Eisenbahn gegründet. Von dem Streckennetz der bis heute privaten Eisenbahn ist die Verbindung zwischen St. Tönis über den Nordbahnhof am Oranierring bis hin zum Naher-holungsgebiet am Hülser Berg erhalten geblieben. Der Name "Schluff" erinnert an das zischende Geräusch der Dampf-Lokomotive, das dem einer schlurfenden Pantoffel – auf niederrheinisch "Schluffe" – ähnlich ist. Neben etlichen Sonderfahrten verkehrt der beliebte Schluff regelmäßig an den Sonntagen bis Ende September. Weitere Infos unter: www.schluff-krefeld.de

(Das Foto zeigt einen Personenzug der Deutschen Bundesbahn, der den Krefelder Hauptbahnhof verlassen hat und auf der links-niederrheinschen Strecke Köln - Krefeld -Kleve (- Kranenburg - Grenze D/NL - Nijmegen) in Richtung des ehemaligen Bahnhof Benrad-St. Tönis fährt. Von dort ging es dann über Kempen (Niederrhein), Geldern, Kevelaer und Kleve bis teilweise nach Nijmegen in den Niederlanden. Im Hintergrund ist der alte Gaskessel am Obergplatz/St. Töniser Straße zu erkennen, wo sich heute der Verwaltungssitz der SWK STADTWERKE KREFELD AG befindet (April 60-er Jahre).

4 | Warenhaus Horten eröffnet

Apropós, Rückblick auf Krefelds Stadtentwicklung – am 23. April 1970 begann eine neue Ära, die das Stadtbild über Jahrzehnte prägen sollte: Nach dem Abriss des historischen Hotels „Krefelder Hof“, der 57 Jahre im Betrieb war, wurde am Ostwall zwischen Rheinstraße und St. Antonstraße das Warenhaus Horten mit seiner markanten Kachelfassade gebaut. Zur feierlichen Eröffnung kam Firmenchef Helmut Horten, Alleinaktionär und gleichzeitiger Aufsichtsratsvorsitzender der gleichnamigen Aktionsgesellschaft, mit seinem Rolls-Royce vorgefahren. Tausende Menschen strömten am Eröffnungstag in den Neubau. Die Ära endete 1970 nach 40 Jahren - seit 2014 befindet sich nach komplexen Umbauarbeiten im ehemaligen Hortengebäude das neue Ostwall-Carree mit dem Textilanbieter Primark als Hauptmieter (23.04.1970).

3 | Galopprennbahn im Stadtwald

Apropós, Freiluftsaison – vor 55 Jahren startete im April die Turfsaison auf der Krefelder Galopprennbahn. Das Pressefoto wurde am 3. April 1964 gemacht und zeigt das Gelände hinter den Tribünen. Die Krefelder Galopprennbahn zählt zu den schönsten Anlagen ihrer Art in ganz Deutschland. Die Veranstaltungen sind ein wahrer Publikumsmagnet. Bis heute strömen tausende Besucher in den Krefelder Stadtwald und genießen die besondere Atmosphäre

inmitten der Natur.

2 | Markttreiben auf dem Westwall

Apropós, Frühlingserwachen – der Krefelder Markt am Westwall war schon vor 60 Jahren ein wahrer Publikumsmagnet unter anderem für Blumen- und Pflanzenfreunde. Zu der Zeit erstreckte sich der Markt mit unzähligen Ständen vom Südwall bis hinauf zum Nordwall – mittig und zentral gelegen das Kaiser-Wilhelm Museum, das im Hintergrund zu sehen ist (06.04.1959).

1 | Jugendtreffpunkt "UdU"

Apropós, Zeitumstellung – die war 1970 noch kein Thema. Unab-hängig von wechselnder Sommer- und Winterzeit gab es in der Krefeld Innenstadt schon damals einen Platz, wo eine Uhr eine besonders symbolträchtige Bedeutung hatte – direkt am 

Haltestellenbereich Ostwall kurz vor der Rheinstraße: „Unter der Uhr“ einfach abgekürzt als „UdU“ war der Inbegriff für alle 

Schülerinnen und Schüler. Dort traf man sich nach Schulschluss, tauschte sich aus und verabredete das weitere Tagesgeschehen. 

Legendär waren die sogenannten Zeugnisfeten, wo Kummer und Leid oder Erfolge mit flüssigen Beigaben entweder getröstet der exzessiv gefeiert wurden (16.07.1970).

Printmedien

Rheinische Post | 13.06.2020

Rheinische Post | 29.11.2019

Stadtmagazin KR-ONE | Oktober 2019

Rheinische Post